AUSWIRKUNGEN VON CORONA AUF DIE KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFT

Das Kulturbüro Dortmund bringt ein neues Förderprogramm für die freie Kulturszene an den Start: den „Dortmunder Förderkorb“

Er verfügt über mehr als 200.000 Euro und soll die freie Kulturszene während der Corona-Krise unterstützen und aktivieren, indem er selbstbestimmte und bezahlte Arbeitsmöglichkeiten für professionelle Künstler*innen schafft. Am 08. September beschloss der zuständige Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit über den Start des Förderprogramms. Die benötigten Mittel stammen aus der Fördermittelerhöhung für die Freie Kulturszene von 2019.

Durch die Corona bedingten Einschränkungen für Kulturveranstaltungen haben sich die Verdienstmöglichkeiten für Kulturschaffende stark reduziert. Trotz der schrittweisen Lockerungen ist ein Ende der Krise noch nicht absehbar. Die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund möchten die teils existenzbedrohenden Auswirkungen für professionelle Kulturschaffende abfedern, ihnen einen künstlerischen Motivationsschub geben, ein Durchhalten und letztendlich ein Wiedererstarken der lebendigen Dortmunder Kulturszene ermöglichen.

Wie funktioniert der „Förderkorb“?
Das Programm „Dortmunder Förderkorb“ fördert 50 mal vier Vollzeit-Arbeitswochen (oder acht Teilzeit-Wochen) für professionelle Kulturschaffende in Dortmund, dotiert mit je 2.300 Euro. In diesen vier Wochen entwickeln und dokumentieren die Kulturschaffenden Ideen und Konzepte, die die veränderten Bedingungen durch Corona aufnehmen, reflektieren und so neue künstlerische Lösungsansätze für die Zukunft bereitstellen. Mit dem „Dortmunder Förderkorb“ gehen die Kulturschaffenden auf den „Kunstpütt“ und fördern geistige Schätze. Damit unterscheidet sich der „Dortmunder Förderkorb“ von staatlichen Hilfsprogrammen, die oftmals Spendencharakter hatten.
Die entstandenen Konzepte werden geschützt auf einer Website präsentiert. Eine Jury wählt die acht besten Konzepte aus, die eine zusätzliche Förderung von max. 10.000 Euro zur Umsetzung erhalten. Die Jury besteht aus dem geschäftsführenden Direktor der Kulturbetriebe, drei leitenden Mitarbeiter*innen der Kulturbetriebe und der Leitung des Kulturbüros.

Antragsberechtigt sind professionelle Kulturschaffende aller Sparten, die in Dortmund gemeldet sind. Bewerbungsschluss ist der 2. Oktober; es gilt das Windhundprinzip nach Eingang!

Anträge und weitere Informationen gibt’s hier

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.

Das milliardenschwere Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR sieht die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vor. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

Alle Infos zu Neustart Kultur hier

 

 

Das Land NRW ergänzt die Überbrückungshilfen des Bundes um ein Zusatzprogramm für den Unternehmerlohn: Mit der „NRW Überbrückungshilfe Plus“ erhalten Solo-Selbstständige und Freiberufler*innen eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate. Die Landesregierung stellt hierfür 300 Millionen Euro bereit.

Zur Website der NRW Übrückungshilfe Plus

Lebendige und vielfältige Kulturlandschaft sichern, kreative Potenziale freisetzen: NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ umfasst Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler und Stärkungsfonds für Kultureinrichtungen. Bei einem virtuellen Kulturgipfel in der Staatskanzlei haben Ministerpräsident Armin Laschet und Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kultursparten, Verbänden und Institutionen über die Lage der Kultur in Corona-Zeiten sowie Perspektiven für die Zukunft der Kultur in Nordrhein-Westfalen nach der Pandemie beraten.

Zur Pressemeldung des Landes NRW

Wirtschaftsgipfel in NRW: Landesregierung sagt → NRW-Rettungsschirm zu – Sondervermögen von 25 Milliarden Euro

Das Land NRW hat zusätzlich zum Bund einen landeseigenen Rettungsschirm mit einem Sondervermögen von 25 Milliarden Euro aufgespannt, um die Folgen der Coronakrise abzufedern und Arbeitsplätze zu sichern. Neben vielen weiteren Maßnahmen sind in diesem Sondervermögen auch Mittel für den Mittelstand, Kleinunternehmen, Selbständige, Gründer und Kulturschaffende enthalten.

ZENIT übernimmt die zentrale NRW-Hotline für das Hilfspaket der Landesregierung. Informationen zu dem kompletten Maßnahmenpaket finden Sie → hier

Die Hotline für den Rettungsschirm „Unternehmen-Soforthilfe NRW“ ist ab sofort geschaltet. Sie erreichen die Hotline werktags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0208 30004-39.

Das → Soforthilfeprogramm für freischaffende, professionelle Künstler*innen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft wird mit zusätzlichen Mitteln auf 32 Millionen Euro aufgestockt. Bis zu 13.000 weitere Kulturschaffende erhalten damit einen Zuschuss für den Lebensunterhalt von 2.000 Euro für die Monate März und April. Antragsberechtigte, die bereits einen Antrag gestellt haben, bislang aufgrund der Mittelbegrenzung auf fünf Millionen Euro jedoch nicht zum Zuge gekommen sind, erhalten unter Nachweis ihrer künstlerischen Tätigkeit (Mitgliedschaft in Künstlersozialkasse oder anderem Künstlerbund) einen finanziellen Zuschuss für ihren Lebensunterhalt in Höhe von 2.000 Euro für die Monate März und April. Voraussetzung ist, dass sie im März und April keine Leistungen aus dem MKW-Programm, der NRW-Soforthilfe 2020 oder der Grundsicherung bezogen haben. Auch die Unterstützung für jene Antragssteller, deren Antrag bereits positiv beschieden wurde, wird auf pauschal 2.000 Euro erhöht.

Die NRW-Landesregierung verbessert ihre Unterstützung für den unternehmerischen Nachwuchs und verstärkt damit ihr Engagement für Gründer*innen und Start-ups in der Corona-Krise. Gründer*innen, die ihr Unternehmen nach dem 31.12.2019 gestartet haben, können ab dem 14. Mai mit Hilfe ihres Steuerberaters oder ihrer Steuerberaterin einen Antrag auf die → NRW-Soforthilfe stellen, wenn sie durch die Corona-Krise unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

Bereits 2015 wurde eine neue Förderlinie begründet, um Performances zu unterstützen, die künstlerisch mit digitalen Mitteln arbeiten. Durch das Förderprogramm → »Digitale Performance« werden vor allem performative Projekte ermöglicht, die digitale Narrative und Technologie verbinden. Daneben können Künstler*innen und Kulturschaffende – im Zuge einer stärkeren digitalen Ausrichtung als Folge der Corona-Krise – ab sofort auch Förderung für solche Projekte beantragen, die ausschließlich im Internet stattfinden sollen. Die Höchstfördersumme beträgt bis zu 8.000 Euro.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat spürbare Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Eine Folge sind bei vielen Menschen Sorgen um die finanzielle Existenz. → Die Bundesagentur für Arbeit informiert darüber, welche Unterstützung in dieser Situation der Bezug von Grundsicherung (auch genannt: Arbeitslosengeld II) sein kann. Der Zugang zu dieser finanziellen Leistung wurde durch das Sozialschutz-Paket der Bundesregierung vorübergehend erheblich erleichtert.

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Verdienstausfälle. Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium deshalb einen → Notfall-KiZ gestartet. Für den Notfall-KiZ wird der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Familien, die ab dem 1. April einen Antrag auf den KiZ stellen, müssen nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das des letzten Monats vor der Antragstellung. Es kann sich also lohnen, nach dem 1. April einen Antrag auf Notfall-KiZ zu stellen, wenn es bereits im März zu nicht unerheblichen Verdienstausfällen gekommen ist.

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen können Kredite durch die → Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das → Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner*innen.

Kleine Unternehmen und Existenzgründer*innen haben die Möglichkeit, aus dem → Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit.

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich. Dieses muss von den Unternehmen bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragt werden.

Beim → Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgeber*innen sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden. Arbeitgeber*innen können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10% der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen ist. Die Maßnahme soll Unternehmen helfen, bei eingebrochenem Geschäft Mitarbeiter*innen zu halten. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte.

Sollte wegen des Corona-Virus ein Tätigkeitsverbot (z.B. Quarantäne) ausgesprochen werden, kann eine Entschädigung beantragt werden. Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und Freiberufler*innen den Verdienstausfall ersetzt. Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommensteuerbescheid. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig für Dortmund ist der → Landschaftsverband Westfalen Lippe.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Herr Tölle: 0251 591-8218
Frau Volks: 0251 591-8411
Herr Konopka: 0251 591-8136

Das → Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler*innen bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen gelten befristet bis Ende 2020. Die Förderung unternehmerischen Know-hows wird schnell und unbürokratisch ausgeweitet, damit Unternehmen und Freiberufler*innen Maßnahmen entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen.

Bei Fragen hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK weiter. Die Förderberater*innen informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.

NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollten Sie zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank suchen, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

Mit einem Hilfsprogramm unterstützt das deutsche Förder- und Exportbüro Musiker*innen in der aktuellen Ausnahmesituation, in der wichtige Konzerteinnahmen ausfallen. Das Programm wird durch die Einnahmen einer Spendenaktion ermöglicht. Weitere Infos → hier.

Das → Beratungsangebot über die Hilfsmöglichkeiten in der Corona-Krise des Kulturrats NRW ist gestartet.

Die GLS Bank hat eine Nothilfe für Kulturschaffende eingerichtet. Kulturschaffende leiden ganz besonders unter der Ausnahmesituation durch den Corona-Virus. Viele haben kein ausreichendes Einkommen mehr. Dies wird immer mehr Menschen bewusst. Sie wollen unterstützen – schnell und unbürokratisch. Die Kunst-Nothilfe der GLS-Bank unterstützt Kulturschaffende mit bis zu 1.000 EUR. An dieser #Kunstnothilfe kann man sich mit Spenden beteiligen oder einen Antrag für eine mögliche Unterstützung stellen. Mehr dazu → hier

Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden, Säumniszuschläge können erlassen werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend ebenso verzichtet werden. Bitte wenden Sie sich direkt telefonisch an das für Sie zuständige → Finanzamt.

Künstler*innen und Publizist*innen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind, können eine Änderungsmitteilung darüber machen, dass sich ihr Arbeitseinkommen ändert. Das Formular finden Sie → hier.

Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag können nach § 76 SGB IV gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird. Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag voraus, wobei Sie das Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen belegen müssen.

Über den Antrag entscheiden „nach pflichtgemäßem Ermessen“ die Krankenkassen Ihrer Arbeitnehmer*innen als zuständige Einzugsstellen. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständigen Krankenkassen.

Über die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) können Inhaber*nnen eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben. Betroffene wenden sich zur Beantragung bitte direkt an die → GVL.

Sie setzen gerade mit Hilfe von Fördermitteln ein Projekt um und müssen Veranstaltungen und/oder Reisen absagen? Wie sich das auf die Abrechnung der Fördermittel auswirkt, dazu gibt es noch keine allgemein gültige Regelung. Kulturstaatsministerin Monika Grütters kündigte an, bei vom Bund geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, auf Rückforderungen so weit wie möglich zu verzichten. Weitere Informationen zu den Hilfsmaßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung finden Sie → hier.

Der Bundesverband Deutsche Startups hat heute seinen 4-Stufen-Plan zum Schutz deutscher Startups in der Corona-Krise vorgelegt. Mehr Informationen dazu erhalten Sie → hier.

Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf? Wo gibt es aktuelle Infos? Ein Mitarbeiter ist infiziert – was tun? → Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen finden Sie bei den IHKs in NRW.

KREATIVE DEUTSCHLAND und das Netzwerk der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (PCI – Promoting Creative Industries) haben im Zeitraum 09.03. bis 31.03.2020 eine deutschlandweite Befragung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre selbständige Tätigkeit durchgeführt – über 6.600 Kultur- und Kreativschaffende haben sich beteiligt. → Aus den Antworten der Befragten ergibt sich ein breites Bild der wirtschaftlichen Betroffenheit Soloselbständiger und Kleinst- und Kleinunternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Auf der Grundlage der Antworten können die Auswirkungen in drei Wellen beschrieben werden. Schon jetzt ist klar: die Corona-Pandemie wird weitreichende und langfristige wirtschaftliche Auswirkungen auf die Kultur- und Kreativwirtschaft haben, die über die Wirtschafts- und Finanzkrise hinausgehen.

Die → IHK zu Dortmund hat unter Tel.: 0231/ 5417-444 eine Hotline freigeschaltet, unter der Unternehmen, Gewerbetreibende, Selbstständige und Auszubildende wichtige Informationen rund ums Thema Corona-Virus bekommen.

Eine um das Stichwort Corona-Hilfen ergänzte Förderdatenbank des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. → Hier sind alle Förder- und Finanzierungsangebote zum Thema aufgelistet.

Das neuartige Coronavirus trifft auch die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW hart. Auf → dieser ständig aktualisierten Seite finden Sie Infos zu Unterstützungsmöglichkeiten und Ansprechpartner*innen.

→ Katalog der Hilfs- und Unterstützungsangebote nach Kategorien und Bundesländern

Die Filmförderungen der Länder und des Bundes haben sich auf ein → umfangreiches Hilfsprogramm in Höhe von zunächst 15 Millionen Euro geeinigt, um die ebenfalls von der Corona-Krise betroffene Film- und Medienbranche zu unterstützen. Das Hilfsprogramm umfasst Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino und soll schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.

Die Film- und Medienstiftung NRW hat zudem bereits eine Soforthilfe für die NRW Kinos gestartet, die durch die Schließung in besonderer Weise betroffen sind: Kinos, die im Jahr 2019 mit dem Kinoprogrammpreis NRW ausgezeichnet wurden, erhalten nachträglich eine Aufstockung der Prämien in Höhe von 5.000 Euro.

Wirtschaftsministerium NRW → Unterstützungshilfen, Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen zum Thema Corona-Virus

Gesundheitsministerium NRW → Maßnahmenpakete Corona-Virus

Landesregierung Nordrhein-Westfalen → Portal zum Corona-Virus

ver.di – Handreichung für die → Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung → BMWi-Hilfen

Architektenkammer NRW → Rechtliche Auswirkungen des Corona-Virus

KfW Bank-Corona-Hilfe → Kredite für Unternehmen

Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT): → Informationen für Musikunternehmer*innen

Deutsche Orchestervereinigung e.V.: Corona-Virus → Leitfaden für freischaffende MusikerInnen – AKTUALISIERT

Startnext Corona Hilfsaktion → Spenden und Crowdfunding für alle vom Shutdown Betroffenen

GEMA → Informationen für Musiknutzer

Informationen zur Corona-Krise für Unternehmen der → Games-Branche

FFA beschließt Maßnahmenpaket für die deutsche → Film- und Kinowirtschaft

Allianz Deutscher Designer → Linkliste für Corona-Hilfen

Wir weisen darauf hin, dass die Angaben in diesem Beitrag nicht rechtsverbindlich sind. Vielen Dank an → CREATIVE.NRW für die Bereitstellung einiger Informationen.

Bei Fragen kontaktiert uns gerne unter hallo@dortmund-kreativ.de, wir melden uns dann bei Euch.

Viele Grüße, alles Gute und bleibt gesund!

Euer Team der Stabsstelle Kreativquartiere

Christian Weyers, Jan Wittkamp, Reinhild Kuhn und Marc Röbbecke

Ansprechpartner zum Thema
Jan Wittkamp
Jan Wittkamp
Projektleiter Kultur- und Kreativwirtschaft