Afro Ruhr Festival 2023

 

Die Vielfalt des afrikanischen Kontinents musikalisch sowie kulturell erleben – das verspricht das Afro Ruhr Festival. Die Veranstalter freuen sich, 2023 ein besonders hochkarätiges Programm in und ums Dietrich-Keuning-Haus auf die Bühne zu bringen.

Musikfans dürfen sich auf Live Acts mit international bekannten Künstler*innen freuen. Bei den anschließenden Afro-Ruhr-Partynights mit angesagten DJs kann bis in die frühen Morgenstunden getanzt werden. Das Festival, in diesem Jahr vom 23. bis 25. Juni, ist wie gewohnt umsonst.

Vielfältiges Programm

Am Freitag, den 23. Juni, wird die polnisch-afrikanische Badji Band die Bühne eröffnen. Ablaye Badji aus dem Senegal ist ein Multiinstrumentalist und Mitglied der berühmten Griot-Familie Cissoko. In westafrikanischen Gesellschaften fungieren Griots als kulturelle Botschafter, die das kulturelle Wissen und die Identität der Menschen weitergeben.

Eines der Highlights in diesem Jahr ist die kongolesische Gruppe L’Orchestre Super Rumba aus Belgien. Das Orchester spielt kongolesischen Rumba, ein Musikgenre, das kürzlich von der UNESCO in das immaterielle Kulturerbe der Menschheit aufgenommen wurde. Die kongolesische Rumba ist eine echte kongolesische Identität und verkörpert die Freude und Leidenschaft des Lebens. Sie ist also eine Geisteshaltung und eine Art zu leben. SUPER RUMBA teilt dies bei jedem Konzert mit seinem Publikum. Wo auch immer SUPER RUMBA auftritt, die Atmosphäre, die entsteht, nimmt das Publikum stets mit.

Am Sonntag, den 25. Juni, wird Nina Ogot aus Kenia auftreten. Nina Ogot bringt ihr viertes Album heraus und stellt ihre neue Musik in Deutschland live dem Publikum vor. Perlende Gitarren, lässig groovende Percussions und melodisch-fröhliche Bläser ergänzen sich wunderbar mit den souverän vorgetragenen Strophen der Kenianerin, deren einmalige Stimmfarbe wunderbar zur Geltung kommt.

Kulturelle Vielfalt entdecken

Das Festivalgelände ist täglich ab 11:00 Uhr geöffnet. Auf die Besucher wartet bis in die Abendstunden der Afrika-Markt mit Kunsthandwerk, kulinarischen Spezialitäten, Kleidung, Schmuck, Taschen und vielem mehr. Parallel stattfindende Workshops und Aktionen laden zum Mitmachen, Lernen und Staunen ein. Autor*innen-Lesungen sowie traditionelle afrikanische Musik und Tanz runden das Rahmenprogramm ab.


Die Künstlerin Nina Ogot tritt am Sonntag auf dem Festival auf (Foto: Paul Kariuki Munene)