Residenzen für KI und Kunst: Echoing Intelligence

 

Das landesweite Projekt K3 KI.Kunst.Kultur schreibt zehn Residenzen für Kunstschaffende aus, die KI als Gegenstand oder zentrales Werkzeug ihrer Arbeit untersuchen – egal ob auf der Bühne, im Ausstellungsraum oder online.

Die Residenzen unter dem Titel „Echoing Intelligence“ finden in Dortmund, Havixbeck und Witten statt, dauern je sechs Monate und starten Januar 2027 (1. Förderrunde) und voraussichtlich September 2027 (2. Förderrunde). Bewerbungen sind bis zum 12. Juli 2026 möglich.

Wie verändert Künstliche Intelligenz menschliche Formen des Wahrnehmens, Erzählens und Zusammenwirkens? Im Rahmen der Residenzen können Projekte aller Sparten und Kunstgattungen realisiert werden, die diese Frage in neue künstlerische Formate übersetzen und dabei technologische, gesellschaftliche, ökologische und ethische Perspektiven gleichermaßen verhandeln.

Während ihrer Residenzen haben die ausgewählten Künstler*innen die Möglichkeit, neue Try-outs zu entwickeln, bestehende Prototypen weiterzuentwickeln, Projekte zum Abschluss zu bringen und Ergebnisse zu präsentieren. Mit einer Projektidee können sich sowohl Einzelpersonen als auch künstlerische Tandems bewerben. Bei Bewerbungen größerer Kollektive können nur zwei Personen gefördert werden. Ein Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen ist nicht zwingend erforderlich. Voraussetzung ist jedoch ein nachvollziehbarer, in der Person liegender Bezug zu Nordrhein-Westfalen.

Kernbestandteile der Förderung

• Dauer: 6 Monate (Start 1. Halbjahr oder 2. Halbjahr 2027)
• Stipendium je Person in Höhe von 2.500 Euro pro Monat (inkl. 500 Euro Unterkunftskostenzuschuss)
• zusätzliches Produktionskostenbudget von voraussichtlich 7.500 Euro pro Projekt
• Zugang zu den Residenzorten Dortmund, Havixbeck und Witten
• Bereitstellung von leistungsfähigen Arbeitsgeräten und -mitteln (Hardware und Software)

Die Residenzen für KI und Kunst sind zentraler Bestandteil des Angebots des im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführten landesweiten Projekts K3 KI.Kunst.Kultur. Sie sollen den Kunstschaffenden wie dem Netzwerk eine vertiefende interdisziplinäre Anwendung von Künstlicher Intelligenz ermöglichen.

Die künstlerische Umsetzung erfolgt an drei Residenzorten: der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund, dem Center for Literature auf Burg Hülshoff sowie dem Kulturforum Witten. Die Resident*innen werden Teil eines lebendigen Netzwerks und profitieren in Konzeption, F&E, Produktion und öffentlicher Erprobung von der engen Zusammenarbeit der Partnerschaften in ganz Nordrhein-Westfalen.

Weitere Infos

Die Akademie für Theater und Digitalität am Dortmunder Hafen (Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze)