„Besondere Zeiten“ im Superraum

 

+++ Seit dem 10.04. ist der SUPERRAUM wieder geöffnet! +++
(Bitte beachtet weiter unten die Infos zu den Öffnungszeiten und den Zugangsbestimmungen) 


 

Die Projekte „Ich Schreib Dir Von Zuhause“ von Kai Eric Schwichtenberg und „Die längste Nacht“ von Maximilian Mann und Arne Piepke beschäftigen sich auf verschiedene Weise mit der derzeitigen Situation, dem veränderten Alltag und den verschobenen Perspektiven. Sie vermitteln uns vielschichtige Eindrücke und Bilder dieser ‚besonderen Zeiten‘.

Der Kulturblogger Kai Eric Schwichtenberg aus Münster bat bei dem Projekt „Ich Schreib Dir Von Zuhause“ Künstler*innen, auf Postkarten ihre Gedanken zu den aktuellen Herausforderungen festzuhalten.

Die Dortmunder Fotografen Maximilian Mann und Arne Piepke dokumentieren in der Serie „Die längste Nacht“ die Stimmungslage seit dem erneuten Lockdown im November 2020.

 



ICH SCHREIB DIR VON ZUHAUSE

60 Künstler*innen, 60 Postkarten, 1 Bitte: ein Bild zu finden für die Fragen, die im Raum stehen, vielleicht die Frage selbst, eine Hoffnung, einen Wunsch, einen Impuls, eine Sehnsucht, einen Auftrag. Ganz frei!

Der Blogger Kai Eric Schwichtenberg (www.retrospektiven.art) hat Künstler*innen aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis, unbekannte und bekannte, etablierte und junge, immer suchende, gebeten, das beschränkende Maß einer Postkarte kreativ zu nutzen, um ihren Gefühlen und Gedanken zu den Herausforderungen der Zeit Ausdruck zu verleihen. Zurückgekommen sind so zahlreiche wie individuelle, persönliche, ernsthafte, humorvolle, zuversichtliche und überraschende Antworten, die in der Ausstellung unter dem Titel ‚Ich Schreib Dir Von Zuhause‘ im Sommer 2020 eine erste, ganz zaghafte Rückschau auf die zurückliegenden Monate waren, deren Thema aber auch in diesem Jahr, und damit auch für diese Station des Projektes, nichts an Aktualität verloren haben.

Mit Arbeiten u.a. von Lena Dues, Tatjana Doll, Nora Gomringer, Nicola Gördes/Stella Rossié, Anna Haifisch, Gregor Hildebrandt, Jan Hoeft, Verena Issel, Miriam Jonas, Annika Kahrs, Kasper König, Mischa Kuball, Stefan Marx, Gertrud Neuhaus, Christian Odzuck, Johanna Reich, Volker Renner, Lia Sáile, Heidi Specker, Malte van de Water, Christoph Worringer, Tobias Zielony.

(Textquelle: Kai Eric Schwichtenberg)

Weitere Infos findet ihr hier!

Ausstellungsansicht „Ich Schreib Dir Von Zuhause“ (Foto: Hanna Neander)


DIE LÄNGSTE NACHT

Während die Tage kürzer wurden, waren strengere Maßnahmen unausweichlich. Die Panik und Angst der ersten Monate und die Erleichterung während des Sommers weichen nun einer Isolation und Einsamkeit. Das Leben verlagert sich erneut in die eigenen vier Wände. Wie übersteht man solche Umstände in dieser dunklen Jahreszeit? Und wie bewältigt man es, weniger soziale Kontakte zu pflegen?

Seit Anfang November fotografieren Maximilian Mann und Arne Piepke Menschen, die besondere Herausforderungen in dieser Zeit erleben. Persönliche Geschichten, die von emotionaler Komplexität und psychischen Ausnahmesituationen erzählen. Zustände die individuell sind und zugleich kollektiv erfahren werden.

Maximilian Mann und Arne Piepke sind Dokumentarfotografen aus Dortmund. Sie sind Gründungsmitglied von DOCKS – einem Kollektiv aus fünf Dokumentarfotograf*innen, die nach gemeinsamen humanistischen Werten handeln. Ihre Arbeiten wurden international ausgezeichnet, publiziert und ausgestellt.

(Textquelle: Maximilian Mann und Arne Piepke)

Weitere Infos findet ihr hier!

Alena Leudert, 27, posiert in ihrer Wohnung in Frankfurt für ein Portrait. Während ihrer Arbeit als Stewardess, wuchs ihr Wunsch Pilotin zu werden. Nach anderthalb Jahren Vorbereitung auf die Ausbildung wurde das Programm der Lufthansa aufgrund der Corona Krise auf unbestimmte Zeit eingestellt: “Es gibt für mich keine Alternative als ins Cockpit zu gehen. Mein Traum ist zerplatzt. Das zu akzeptieren fällt mir sehr schwer.“ – 03.12.2020 (Foto: Maximilian Mann und Arne Piepke)


ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstags:         12 bis 16 Uhr
Mittwochs:        14 bis 18 Uhr
Donnerstags:   16 bis 19 Uhr
Samstags:         12 bis 16 Uhr

und nach Vereinbarung!

An Feiertagen geschlossen.

TERMINVEREINBARUNG:
Anmeldung für ein Zeitfenster per Mail an superraum@dortmund-kreativ.de. Wir bestätigen Euch die Termine dann per Mail.

ADRESSE:
SUPERRAUM, Brückstraße 64, 44135 Dortmund

Infos zur Anreise findet Ihr hier.

 


Infos zum Besuch des SUPERRAUMS:

Was ist beim Besuch zu beachten?

Mitzubringen sind:

  • ein von einer offiziellen Teststelle zertifizierter Test, der nicht älter als 24 Stunden ist – dies gilt auch für Kinder. Eine Corona-Impfung ersetzt die Schnelltest-Pflicht nicht.
  • eine Anmeldung für ein Zeitfenster (per Mail an superraum@dortmund-kreativ.de). Wir bestätigen Euch die Termine dann per Mail.
  • eine medizinische Maske (OP-Maske oder FFP-2),
  • ein amtliches Ausweisdokument.

Was Ihr schon kennt:

  • Haltet mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Besucher*innen(gruppen).
  • Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren müssen innerhalb des SUPERRAUMS einen medizinischen Mund-Nase-Schutz (OP-Maske oder FFP-2) tragen.
  • Beachtet die Wegeführungen und die Angaben der Kolleg*innen von DORTMUND KREATIV.
  • Beim Auftreten von Symptomen bitten wir Euch, auf den Ausstellungsbesuch zu verzichten.
  • Kann das gebuchte Zeitfenster nicht eingehalten werden, verfällt die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen. Ein neues Zeitfenster muss neu gebucht werden.

Der SUPERRAUM ist unser neuer Raum für Kultur und Kreativität im Brückviertel. Ein Raum für Ausstellungen, Projekte, Beratung und Vernetzung der Dortmunder Kultur- und Kreativwirtschaft.


 

Eine Straßenszene an Neujahr 2021 in der Dortmunder Nordstadt. Die Stadt richtet drei Verbotszonen in der Dortmunder Innenstadt für das Zünden von Feuerwerken ein. Des Weiteren herrscht in der ganzen Stadt ein Versammlungs- sowie Alkoholverbot im öffentlichen Raum – 01.01.2021 (Foto: Maximilian Mann und Arne Piepke)