Hafenspaziergang 2026 – Zwischen Kränen und Kreativität

Ein einzigartiges Kultur- und Nachbarschaftsereignis an über 50 Orten

 

Neugierig, was sich im Hafenquartier tut? Der Hafenspaziergang geht in die nächste Runde und lädt dazu ein, spannende Orte zu entdecken, hinter die Kulissen zu blicken und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Am Samstag, 29. August 2026, lädt das Hafenquartier zur 14. Ausgabe des Hafenspaziergangs ein und bietet an über 50 Orten erneut ein abwechslungsreiches Erlebnis für alle Interessierten. Einen Tag lang rücken die Menschen, Ideen und Projekte in den Mittelpunkt, die das Quartier prägen und es als Ort für Kultur, Soziales, Wirtschaft, Innovation und Technik lebendig machen.

Den Auftakt bildet die feierliche Eröffnung um 14 Uhr auf der Stadtteilbühne in der Speicherstraße. Das Folgeprogramm können Besucher*innen sich aus den über 80 Veranstaltungen nach ihrem Geschmack zusammenstellen.

Das Hafenquartier können Besucher*innen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem kostenlosen Shuttle-Bus erkunden, der alle 15 Minuten verkehrt. Eine kostenfreie Web-App unter www.hafenspaziergang.echt-nordstadt.de hilft bei der Planung einer ganz persönlichen Route.

Impulse für Gemeinschaft und urbanes Leben

„Der Hafenspaziergang macht sichtbar, wie viel Engagement und Kreativität im Hafenquartier steckt“, sagt Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum. „Hier kommen Menschen zusammen, die den Stadtteil aktiv mitgestalten. Gleichzeitig bietet das vielfältige Programm die Möglichkeit, die vielen verschiedenen Facetten der Nordstadt zu kennenzulernen.“

Sebastian Kröger, Leiter des Amts für Stadterneuerung, lenkt den Blick auf aktuelle Entwicklungen: „Nachdem viele Projekte der südlichen Speicherstraße schon umgesetzt sind, steht jetzt die Entwicklung des nördlichen Abschnitts an: Dort entstehen attraktive Orte etwa für Gastronomie, Braukultur und urbanes Stadtleben. Der Hafenspaziergang als echtes Mammut-Projekt unseres Quartiersmanagements Nordstadt bietet jedes Jahr aufs Neue eine wunderbare Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von den Entwicklungen im Quartier zu machen.“

Das Förderprogramm „Gut für Dortmund“ der Stadt Dortmund unterstützt in Kooperation mit der Sparkasse für Dortmund-Stiftung auch in diesem Jahr den Hafenspaziergang mit einer Förderung von rund 37.000 Euro. „Gemeinschaft lebt von Begegnungen und gemeinsamen Erfahrungen“, betont Sebastian Junker, Vorstandsmitglied der Sparkasse Dortmund. „Der Hafenspaziergang schafft dafür den idealen Rahmen und zeigt, wie lebendig das Miteinander im Hafenquartier ist. Dass wir dazu auch in diesem Jahr wieder einen Beitrag leisten können, freut uns sehr.“

Ein buntes Programm für alle Altersgruppen

Wie gewohnt sorgt der Hafenspaziergang für ein abwechslungsreiches Programm auf mehreren Bühnen und an besonderen Orten im Hafenquartier. Zentral in der Speicherstraße gelegen lockt die Echt-Nordstadt-Stadtteilbühne mit Dortmunder Bands und DJ*s. Gemeinsam mit dem Projektspeicher, der Gemischten Tüte und dem Dings e. V. lädt das Quartiersmanagement Nordstadt zum Tanzen und Mitsingen bei Indie-Rock, Funk, Pop und World Music.

Ein „All-time-Favourite“ des Hafenspaziergangs ist die Songs & Stories-Bühne im Blücherpark. In diesem Jahr erwartet die Besucher*innen dort ein Live- & Tanz-Event mit der schwedischen Swing Band CATS & DINOSAURS und der Lindy Hop-Gruppe Lindypott. Wer mag, probiert es gleich selbst aus beim Schnupperkurs zwischen den Sets. Auch rund um den „Speicher 100“ am Ende der nördlichen Speicherstraße gibt es viel auf die Ohren und zum Tanzen.  Familienfreundlichkeit wird beim „Halleluyeah!“-Festival in der Pauluskirche großgeschrieben. Vor beeindruckender Kirchenkulisse gibt es zahlreiche Live-Acts, Zauber Show und Kinderspaß im Garten.

Sportlich aktiv wird es beim Boxtraining mit Sparringpartner4you. Alles rund ums Fahrrad gibt es bei Fastwieneu.Bikes., inklusive Waffeln für die Stärkung. Mobil wird es auch beim E-Scooter-Training bei der Jugendverkehrsschule im Fredenbaum, Geschicklichkeit trifft hier auf Verkehrsregeln. Auf dem Ruderergometer beim Ruderclub Germania kann man für die eigene Bestzeit antreten. Am Bootsverleih im Fredenbaum gibt es dank dem Diakonischen Werk Dortmund und Lünen neben einer Runde im Tretboot auch ein buntes Mitmachprogramm mit kreativen Spielen.

Für Familien wird auch an anderen Orten Einiges geboten: Im Kulturort Depot bricht beim „Open House“ das große Krabbeln aus: wuselig wird es bei einer Rallye, kreativen Workshops, informativen Vorträgen, Führungen oder offenen Ateliers – bei vielem stehen für die jüngeren Besucher*innen Insekten und Natur im Vordergrund. Nachhaltigkeitsfest, Trinkpause und Spielstraße – alles mitten im Quartier und rund um den Standort BunkerPlus. Kreativ werden kann man am Heimathafen: bei Paints&Plants vom Lichtspielhaus Fräulein Nina entsteht Kunst in Pflanzenformen, beim Siebdruck-Workshop mit Ladies First entsteht neue Mode. Ins APFELPARADIES kommt, wer den Kleingartenverein Hafenwiese besucht. Hier gibt es Speis und Trank rund um den Apfel und ein buntes Familienfest dazu.

Die gesamte Speicherstraße wird wieder für den Autoverkehr gesperrt, sodass die Besucher*innen die vielen Veranstaltungen am Kanalhafen entspannt zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdecken können. In der südlichen Speicherstraße öffnet Lensing Media sein Hauptquartier und empfängt alle Interessierten mit spannenden Live-Interviews und Führungen. Die Besucher*innen erwarten tolle Ein- und Ausblicke – erfrischendes Interior Design mit Blick aufs Hafenbecken. Alle Vinyl-Liebhaber*innen können am Heimathafen beste Beats genießen oder durch rund 2.500 Platten vom VINYLHOSCHI stöbern. Die Akademie für Theater und Digitalität bietet mit „Oscilloscope Music“ ein audiovisuelles Erlebnis, das Musik und visuelle Kunst verschmelzen lässt.

Für Erfrischung und Stärkung ist in der Speicherstraße ebenfalls gesorgt: Die Bergmann-Brauerei zapft frisches Tankbier, das nansen bietet vegane und vegetarische Schmausereien sowie Mocktails/Cocktails. Ein Foodcorner beim Projektspeicher ist Anlaufstelle für Hungrige, und in den Pop-Up-Biergärten der Borussia Brauerei sowie des Grünen Salons kann entspannt werden. Die Disco-Kitchen bietet leckeres Essen bei entspannten Beats. Nettes Beach-Ambiente erwartet die Besucher*innen wie gewohnt beim Eventschiff Herr Walter.

Von 13 bis 19 Uhr ermöglicht die vom Technischen Hilfswerk errichtete Pontonbrücke einen besonderen Gang über das Wasser. Sie eröffnet neue Perspektiven auf den Kanalhafen und die Speicherstraße und zählt seit Jahren für Groß und Klein zu den beliebten Attraktionen des Hafenspaziergangs. Mit Unterstützung der Dortmunder Hafen AG kann dieses besondere Erlebnis auch in diesem Jahr wieder angeboten werden.

Der Hafenspaziergang zeigt die kreativ-künstlerische Seite des Quartiers

Zahlreiche Ateliers öffnen ihre Türen und laden dazu ein, Kunstschaffende und ihre Arbeit kennenzulernen. Einblicke bieten unter anderem das Atelier #kleiststrasse11, das Atelier GaleRigot und das Künstler*innenhaus. In der ANNELISE in der Gneisenaustraße zeigen fotografische Arbeiten junger Künstler*innen ganz eigene Perspektiven auf das Thema Raum. Das Gesamtkunstwerk Rockaway Beat öffnet seine Türen und lädt zum Entdecken ein.

Die Vereine Rock Kultur Hafen und Metal Tremonia e. V. locken Musikliebhaber*innen zum „Rock im Hof“ mit Gothic, Rock und Metal. Besondere Oldtimer kann man beim Deutschen Industrielack Museum bewundern.

Aktuelles, Historisches und Informatives über den Hafen hat der Tag ebenso zu bieten: Entdeckungstouren hinter den Bauzaun ermöglichen exklusive Einblicke in die neue Werkstatt für ICE-Züge – jeweils zur vollen und halben Stunde kann man hier nach Anmeldung echte Baustellenluft schnuppern. Erstmals seine Türen öffnet nach langer Zeit das Gebäude-Ensemble an der Speicherstraße 41-45. d-Port21 und Julius Ewald Schmitt GmbH & Co. KG vermitteln aktuelle Einblicke in zukünftige Entwicklungen. Geführte Touren im Gebäude lassen Entwürfe realer werden.

„Hinter vielen Projekten im Hafenquartier stehen Menschen, die sich mit Ideen und Engagement für ihren Stadtteil einsetzen“, sagt Theresa Ramlau vom Quartiersmanagement Nordstadt. „Dieses Engagement zusammenzubringen ist Teil unserer Arbeit und bereitet uns dabei besondere Freude.“

Weitere Informationen

Angesichts der Bandbreite des Programms empfiehlt sich ein Blick in den Programmflyer oder die Veranstaltungs-Website, um einen ganz persönlichen Hafenspaziergang zusammenzustellen. Der Programmflyer ist beim Quartiersmanagement Nordstadt, Mallinckrodtstraße 56, kostenlos erhältlich. Die Website ist zu erreichen unter hafenspaziergang.echt-nordstadt.de.

Dank der Unterstützung von DSW21 gibt es einen kostenlosen Shuttle-Bus, der auf einer Kreisroute im Viertelstundentakt zehn Haltepunkte anfährt. Ideal lässt sich der Hafenspaziergang auch mit dem Fahrrad erkunden.

Die Veranstaltung wird vom Quartiersmanagement Nordstadt koordiniert und durch das „Gut für Dortmund-Programm“ der Stadt Dortmund in Kooperation mit der Sparkasse für Dortmund-Stiftung gefördert. Weitere Unterstützer*innen sind DSW21 und die Dortmunder Hafen AG.

Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund.

 

Akteur*innen des Hafenspaziergangs 2026 © QM Nordstadt/Lennart Neuhaus