Künstler*innenhaus: Widerstand und Wunden

18. September bis 08. November 2026

 

Eine Ausstellung zu genderspezifischer und sexualisierter Gewalt

Gewalt, Verletzlichkeit, Körper und Erinnerung werden gesellschaftlich oft ins Private verwiesen. Besonders gender- und sexualisierte Gewalt findet im Verborgenen statt – als vermeintlich persönliches Schicksal, obwohl sie durch patriarchale Vorstellungen von Geschlecht, Körper und Macht gestützt wird. Betroffen sind vor allem Frauen, Kinder und queere Personen, insbesondere trans* Personen.

Mit Installation, Fotografie, Film, Text und Audio machen die fünf beteiligten Künstler*innen das scheinbar Individuelle strukturell sichtbar und stellen die Frage: Wem gehören Erfahrungen, wer darf über sie sprechen – und welche Formen des Erinnerns lässt eine Gesellschaft zu?

Beteiligte Künstler*innen: Jenny Bewer, Raika Er, Suse Itzel, Simone Karl und Jay Ritchie

Kuratiert von: Maria Schleiner und Elly Valk-Verheijen


Ort: Künstler*innenhaus Dortmund
Laufzeit: 19. September bis  8. November 2026

Eröffnung: Freitag, 18. September, 19 Uhr

Preview/Kuratorinnenführung: Freitag, 18. September, 17:30 Uhr
Kuratorinnenführungen: Samstag, 19. September, 16 bis 21 Uhr

Weitere Infos

Grafik: Carla Selva Matthes
Titelgrafik: Carla Selva Matthes